Dagmar-Judith Mathiesen 2018

Dagmar-Judith Kormannshaus-Mathiesen –

Generationen #FLECHT# werk

Ausgebildete Krankenschwester und gerontopsychiatrische Fachkraft – zukünftig im Case/Generationenmanagement tätig, um Projekte zu entwickeln, die der Landflucht entgegenwirken und im kommunalen Bereich alle Akteure in Kirchen, Firmen, Schullandschaft, Politik und Gesundheitswesen an einen Tisch holen, um Mehrgenerationenhäuser,  Nachbarschaftshilfen und Integrationsprojekte entstehen zu lassen.

Mit dem Generationen#FLECHT#werk gebe ich an den Frauenkulturtagen Impulse im Bereich Stimme und Impulse bzgl. des natürlichen Alterungsprozesses im FRAU–SO–SEIN.

Symbolik

Sieben vertikale braune Stäbe Standfestigkeit, männliches Element stellvertretend für die Erde, Bodenständigkeit, die nächstfolgenden 7 Generationen (Gedanke der Nachhaltigkeit)

Querverbindungen bunt mit der vertikalen Ebene entsteht tragender, schützender Raum, weibliches Element, Verbindung von Körper, Geist und Seele, Zahl 7

Vertikaler Balken grün, Hoffnung, Leben

Diagonaler Balken lila, Diagonale durchbricht die Schemata: vertikal & horizontal, eröffnet neue Perspektiven, eröffnet Richtungswechsel, Spiritualität

Meine Beiträge auf den Frauenkulturtagen:

Samstag 5. Mai, 12°° Uhr, großer Saal: Der eigenen Stimme Raum geben

                        13°° Uhr, großer Saal: 7-Jahres-Zyklus im FRAU – DA – SEIN

                        15°° Uhr, Foyer: Kinderaktion – Webrahmen

Sonntag 6. Mai, 12°° Uhr, Foyer: Kinderaktion – Webrahmen

                        16.30 Uhr, Backstage: Altersweisheit auch für Junge?!

 

Foto Angela Gröne

Historie

Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Begriff der inneren und äußeren gelebten Freiheit ermutigten mich 2016/2017 das Generationen#FLECHT#werk entstehen zu lassen. Eine Reihe innerer Fragen in meiner Rolle als Mutter beschäftigte mich all die Jahre: „was hinterlasse ich meinen vier Kindern, meine Generation – ihrer Generation – denen, die sie zeugen werden? Wie bereite ich sie auf das Kommende vor? Ein starker Impuls war der Film: „For the next 7 Generations“. Großmütter aus allen Kontinenten, vielen indigenen Volksgruppen finden in der Verantwortung für ihre Nachkommen zusammen und wirken nachhaltig durch die Weitergabe ihres jeweiligen Traditionswissens.
Im Bewusstsein, meine Kinder in einer Zeitspanne großer Umwälzungen geboren zu haben, ist es mir wichtig, das dritte Vierteljahrhundert meiner Lebensphase generations- übergreifende, interkulturelle, inklusive Impulse zu setzen. Forciert wurden diese Impulse noch zusätzlich durch längere Krankheit, ich begann den kreativen Krankheits- und Arbeitslosenstand, der mich noch einmal mehr ermutigte, gesellschaftspolitisch aktiv zu werden und mich für unsere wertvollen christlich-demokratischen Werte einzusetzen.

Aufgewachsen in einem kommunistisch regierten Land, in dem mehrere Volksgruppen ein Miteinander probierten, weiß ich, wie anstrengend aber auch bereichernd ein interkulturelles Miteinander sein kann. Die Arbeit als Krankenschwester, frühere Heilsarmeeoffizierin, gerontopsychiatrische Fachkraft mit den eher benachteiligten, zum Teil traumatisierten Bevölkerungsgruppen, eröffneten mir die Schattenseiten einer Leistungsgesellschaft.

Persönliche Schicksalsschläge zeigten mir die Notwendigkeit auf, mich mental, spirituell und beruflich weiter zu entwickeln. Leitungsfunktion, Dozententätigkeit, bürgerschaftliches Engagement im Migranten- und gerontopsychiatrischen Themenbereich, führten zu einem tieferen Einblick in die Nöte einer sich von demokratisch-christlichen Werten entfernenden, neoliberalen Gesellschaft.

Auf dem Nährboden zerschlagener Familienstrukturen, im ländlichen Bereich geschwächter Dorfgemeinschaften, entstehen leicht Gefühle der Haltlosigkeit. Suchtstrukturen und Ersatzbefriedigungen finden Eingang und verhindern das Wachstum zu einer erfüllenden, reifen Persönlichkeit. Dies wiederum schwächt uns als ganze Gesellschaft und es ist gut, wenn wir uns das eingestehen, denn dadurch werden wir Bittende und Bittenden ist das Gegebene zugesagt, sie werden empfangen dürfen. In diese spannenden Interaktionsprozesse mit anderen Akteuren zu tauchen, in unserer Region gemeinsam zu gestalten, darauf freue ich mich.

 

Leitbild

Das GF#werk identifiziert sich mit den in Rio beschlossenen 17 Nachhaltigkeitszielen (SDG´s) , UN-Konvention Rio 2030. Das GF#werk fühlt sich den christlichen Werten verpflichtet, die auch im Grundgesetz unserer Bundesrepublik verankert sind und fördert den interreligiösen Dialog. Das GF#werk versteht seinen Auftrag darin, praktische Umsetzung von Ideen/ Projekten im Hinblick auf die nächsten Generationen zu ermöglichen und darüber hinaus als Schnittstelle zwischen Zivilbevölkerung, politischen Gremien, religiösen Einrichtungen zu fungieren.

 

Aktuelle Projekte

Dorfbefragung Bernlohe Ende 2017

Frauenkulturtage 2018

div. Workshops/ Vorträge/ Seminare 

Tönen in Kirchen 

Konzeption: „Schule und Demenz“ Start: 2018/19 und folgende Jahre 

Projekt: „Weg von der Kante – zeig Falte!“