Maren Diedrich 2018

Maren Diedrich – Georgensgmünd  

 

Ich bin 1966 in Hamburg geboren und habe dort gelebt, geliebt, studiert und gearbeitet. Seit 2007 lebe ich mit meiner Familie in Franken und arbeite als freie Grafik-Designerin. Meine Arbeit für den Broterwerb findet sitzend am Computer statt, alles andere bringt Bewegung mit Pinsel und Farbe.

Meine Tätigkeiten:

Werbegrafik, selbständig oder in Kooperation – zum Leben.
Therapie, Traumabewältigung – zum Überleben.
Kunst Erkennen Neugier – zum Beleben.

Was mich interessiert, ist die Dynamik, die durch zwischenmenschliches Verhalten entsteht. Im Kleinen genauso wie in größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen. Was treibt Menschen an, wenn sie sich zueinander verhalten? Was bewirken sie (durch Reflektion, Empathie und Mitgefühl), was verbocken sie und wodurch geht so richtig was schief (durch Gewalt, Mißbrauch, Macht, Traumatisierung)? Viele „blinde“ Verhaltensmuster ziehen sich durch Generationen und scheinen sich nur sehr langsam aufzulösen. Im passiven Umgang damit möglicherweise nie?
Mit diesen Fragen begebe ich mich immer wieder auf Spurensuche. Ins Leben, zu mir selbst und zu anderen. Mal gucken, was ich so alles finde…

Zum Thema „Sieben“

SIEBEN SACHEN PACKEN (eine Seelenreise) Acryl auf 21 Holztafeln
Verschiedene kleinformatige Bilder sind in der Form eines Stammbaums angeordnet. Symbol für Wurzeln und Verknüpfungen von Menschen. Jeder Mensch wächst aus dem was war und das was war wird Teil seiner/ihrer Selbst.
AUFBRUCH und HOFFNUNG jeder Generation: Ich packe meine sieben Sachen, verlasse das Elternhaus und begebe mich auf eine Reise in mein Leben. Ich lasse liebende Arme oder Zwänge oder Gewalt oder Abhängigkeiten zurück – und nehme doch alles in mir mit. Egal wohin, egal wie weit es mich zieht.
Sich der eigenen Geschichte bewußt zu werden ist eine Reise zur Selbsterkenntnis. Wenn ich mir bewußt mache, woher ich komme und annehmen kann, was mich geprägt hat, habe ich die Möglichkeit mein Verhalten zu verstehen. Nur was man versteht, kann man verändern. ich wird zu ICH – mir-selbst-bewußt. „Emotionale Blindheit“* kann sich aufösen und es entstehen Entscheidungmöglichkeiten im Verhalten, die das Selbst (wieder-)beleben und die das direkte Umfeld und die nachkommende Generation positiv beeinflussen können.
*www.alice-miller.com/de/wie-entsteht-emotionale-blindheit

maren-diedrich@web.de